Wohin geht es?

Heute haben mich zwei liebe Menschen um Rat gebeten, die sich in einer emotionalen tiefen Sackgasse erlebten. Nachdem ich mir mit Herz und Verstand ihre Geschichte anhörte und ein kleines Stück ihren geistigen Weg erforschte, den sie während des Erzählens wandelten, bemerkte ich dass die Emotionen, die sie überrollten aus einem kollektiven Bewusstsein kamen. Sie mischten sich mit der gegenwärtigen und teils vergangenen Situationen. Wie bei einer Welle im Meer, die sich erst aus kleineren Bewegungen des Wassers zu einer größeren, oder sogar kollossalen Welle formt, so formen sich auch unsere "Emotionalen Wellen" in Phasen der tiefen Selbsterkenntnis und erhöhter Verletzlichkeit. Nicht von ungefähr, wir bestehen ja zu 90% aus flüssiger Substanz.
Kollektiv angeschlossene Emotionen fühlen sich endlos an, sie haben die Kraft uns auf die Knie, auf den Boden zu zwingen, aber sie können uns auch ohnmächtig oder hilflos fühlen lassen und wir fühlen uns manchmal als ob wir unter Wasser taumeln.
In der Achtsamkeit üben wir den "Beobachter", wir beobachten uns selbst in der jeweiligen Situation oder Verfassung und haben dadurch die Kraft bewusste Entscheidungen zu treffen.

Was können wir also tun, wenn die "Emotionale Welle" uns nach unten zu ziehen droht oder wir gar aus unserem emotionalen Tief nicht wieder herausfinden?
Der erste Schritt, ist wahrzunehmen, dass dies der Fall ist.
Eine entspannende Unterstützung ist möglich durch das einfache gleichzeitige Halten mit den Händen von Stirn und Hinterkopf. Atme dabei ruhig und entspannt in Dein Herzzentrum. Lass Dich von einem vertrauten Freund-/in halten um in Gefühle der Geborgenheit zurück zu finden.
Für das weitere Vorgehen, mache Dir bewusst ob Du in der Abwärtsspirale bleiben möchtest, oder ob Du selbst für Dich ein besseres Ziel finden kannst, indem Du Dein Glück findest - oder stelle Dir vor, wie Du, auf der Erde liegend, Dich langsam wieder aufrichtest und Dich dem Leben, begleitet von Deinem und dem universellen Licht zuwendest. Danke dem Leben, der Schöpfung und dem alles verbindenden universellen Geist, Gott den Engeln, oder was Du damit verbindest.
Dankbarkeit und Vergebung heilt unser Leid und vermehrt Liebe und Frieden für uns selbst und andere.
Sei dankbar für diese Chance dem Leben, beteiligten Menschen und Dir selbst zu vergeben.
Namasté
Christiane Sivani

Dem Leben eine Chance geben

wieoft geben wir unserem Leben wirklich eine Chance sich so zu entfalten, wie es sich präsentiert?

Häufig denken wir, dass das was wir erleben nicht in unser Leben passt, oder wir werden wütend und versuchen dem, was uns da präsentiert wird zu entgehen oder verteidigen uns, oder greifen an.

Wie es gelingt trotz unangenehmer Erwartungsenttäuschung das Leben zu meistern, fängt damit an, das was geschieht erst einmal als gegeben zu akzeptieren.
Dabei kommen wir mit meist unangenehmen Gefühlen in Kontakt.
Durch eine einfache Technik können wir schnell den Moment in Griff bekommen und unser positives Lebensgefühl erhalten:

Im Moment der Herausforderung halten wir den Moment an, wie in einem Film, mit der Pause- / Stopptaste, dann atmen wir tief ein. Der Atemzug sollte sich auf das Herzzentrum konzentrieren und  von oben und unten ins Herzzentrum zwischen den Brüsten fließen. Lege dabei Deine Hände auf die Brust.
Wenn das nicht beim ersten Atemzug gelingt, wiederholen, beim 3.Atemzug sollte es gelingen.
Mit dem Atem bewegen wir die Emotion durch unseren Körper. Die Energie fließt von oben nach unten und macht unseren Kopf frei, sodass wir den nächsten Schritt in Verbindung mit unserer Weisheit an die Situation anpassen können.
Die Übung hilft uns präsent im Augenblick die richtige Entscheidung in Verbundenheit zu treffen.

Viele entspannte Momente wünsche ich Euch.

Christiane Sivani